Kontrast in PDF: Text und Formularfelder nach WCAG prüfen
Legen Sie eine PDF-Datei ab und das Werkzeug misst das Kontrastverhältnis jedes Textabschnitts gegenüber dem Hintergrund, auf dem der Text tatsächlich liegt, sowie die Rahmen und Beschriftungen von Formularfeldern. Sie erhalten ein Urteil für Stufe AA, eine Liste der Farbpaare, die Angabe zu Stufe AAA und eine Seitenvorschau mit markierten Stellen unterhalb der Schwelle.
Dies ist eine automatische, orientierende Messung: das Werkzeug berechnet das Kontrastverhältnis für Text und Formularfelder, die es aus der Datei lesen kann. Es ist kein Barrierefreiheits-Audit und keine Bestätigung der Konformität mit WCAG, PDF/UA oder Rechtsvorschriften; es bewertet weder Dokumentstruktur noch Alternativtexte, Lesereihenfolge oder Inhalt. In Kurven umgewandelter Text, Scans und Bildinhalte bleiben außerhalb der Messung, CMYK-Farben und ICC-Profile rechnen wir in Bildschirmwerte um. Das Fehlen von Elementen unterhalb der Schwelle bedeutet nicht, dass das Dokument barrierefrei ist. Prüfen Sie das Ergebnis in der Umgebung Ihrer Empfänger nach; die Entscheidung über die Veröffentlichung der Datei liegt bei Ihnen. Die Nutzungsregeln für die Werkzeuge legen die Nutzungsbedingungen fest.
Messergebnis
Dokument
Farbpaare
| Probe | Farben | Verhältnis | Klasse | Ergebnis | Elemente | Hinweise |
|---|
Seitenvorschau
Legende der Vorschau: ein roter Rahmen ist ein Element unterhalb der Schwelle AA, ein oranger eine Schätzung auf uneinheitlichem Hintergrund, ein grüner ein bestandenes Element und ein grau gestrichelter eine Stelle, die im Urteil nicht berücksichtigt wurde.
Dies ist eine automatische, orientierende Messung: das Werkzeug berechnet das Kontrastverhältnis für Text und Formularfelder, die es aus der Datei lesen kann. Es ist kein Barrierefreiheits-Audit und keine Bestätigung der Konformität mit WCAG, PDF/UA oder Rechtsvorschriften; es bewertet weder Dokumentstruktur noch Alternativtexte, Lesereihenfolge oder Inhalt. In Kurven umgewandelter Text, Scans und Bildinhalte bleiben außerhalb der Messung, CMYK-Farben und ICC-Profile rechnen wir in Bildschirmwerte um. Das Fehlen von Elementen unterhalb der Schwelle bedeutet nicht, dass das Dokument barrierefrei ist. Prüfen Sie das Ergebnis in der Umgebung Ihrer Empfänger nach; die Entscheidung über die Veröffentlichung der Datei liegt bei Ihnen. Die Nutzungsregeln für die Werkzeuge legen die Nutzungsbedingungen fest.
Brauchen Sie ein barrierefreies PDF? Wir bringen die Datei in Ordnung
Kontrastverhältnis und die WCAG-Schwellen: 4,5:1, 3:1 und 7:1
Das Kontrastverhältnis vergleicht die Helligkeit zweier Farben: des Textes und des Hintergrunds, auf dem dieser Text liegt. Es wird aus der relativen Leuchtdichte beider Farben im sRGB-Raum berechnet und liegt zwischen 1:1 (zwei identische Farben) und 21:1 (Schwarz auf Weiß). WCAG 2.1 verlangt im Erfolgskriterium 1.4.3 auf Stufe AA mindestens 4,5:1 für normalen Text und 3:1 für großen Text, im Kriterium 1.4.6 auf Stufe AAA entsprechend 7:1 und 4,5:1. Großer Text bedeutet einen Schriftgrad ab 18 Punkt oder ab 14 Punkt, wenn er fett ist; in einer PDF-Datei ist der Punkt der Norm derselbe Punkt wie der Punkt des Dokuments, es muss also nichts umgerechnet werden. Eine eigene Schwelle von 3:1 führt das Kriterium 1.4.11 für Nicht-Text-Elemente ein: dazu gehört unter anderem die Grenze eines Formularfelds, Rahmen wie Füllung, an der eine Person erkennt, wo sie klicken und schreiben soll. Die Schwellen vergleichen wir auf dem ungerundeten Wert, auf dem Bildschirm zeigen wir das Verhältnis auf zwei Stellen abgeschnitten, damit 4,499 nicht wie ein bestandenes 4,5 aussieht.
Was dieses Werkzeug in einer PDF-Datei misst
Die Textfarbe lesen wir direkt aus dem Inhaltsstrom der Seite, zusammen mit Schriftgrad, Fettung und Farbraum. Die Hintergrundfarbe stammt aus einer Stichprobe der Seite, die so gerendert wird, wie ein Betrachtungsprogramm sie anzeigt: unter den Buchstaben können ein Rechteck, ein Foto, ein Verlauf oder die Füllung eines Feldes liegen, das bloße Auslesen einer Farbe aus der Datei genügt hier also nicht. Aus Formularen sammelt das Werkzeug die Feldgrenzen (Schwelle 3:1), die Feldfüllungen sowie Farbe und Schriftgrad aus dem Standardaussehen des Feldtextes. Hat ein Feld ein eigenes gespeichertes Aussehen, entscheidet die Stichprobe des Bildes, und die in der Datei angegebenen Farben dienen nur noch zum Vergleich und zur Meldung einer Abweichung. Die Grenze eines Feldes bilden Rahmen und Füllung gleichermaßen: es genügt, wenn eines von beiden 3:1 gegenüber der Seite erreicht, und ein Feld ganz ohne sichtbare Grenze melden wir als nicht erfülltes Kriterium. Auch ein schreibgeschütztes Feld wird gemessen: es vermittelt Inhalt, also gilt für es dieselbe Schwelle von 4,5:1, und ausgegrauter Text in einem solchen Feld ist eine der häufigsten Ursachen unzugänglicher Formulare. Ein Abschnittshintergrund oder ein Farbbalken hat für sich genommen keine Schwelle, denn Kontrast betrifft immer das Paar aus Text und Hintergrund; erst ein Buchstabe auf diesem Balken ergibt eine Messung. CMYK-Farben und Farben mit ICC-Profil rechnen wir mit derselben Formel wie die Vorschau in Bildschirmwerte um, im Druck hängt das Ergebnis daher vom Profil und vom Bedruckstoff ab. Die Begrenzung eines schreibgeschützten Feldes bewerten wir nicht, weil Kriterium 1.4.11 inaktive Komponenten ausnimmt; der Text in einem solchen Feld unterliegt dem Schwellenwert wie jeder andere.
Was das Werkzeug nicht misst und warum die Prüfung zählt
Außerhalb der Messung bleibt in Kurven umgewandelter Text, ebenso Scans und Bildschirmfotos: für die Datei sind das eine Zeichnung oder ein Bild, in dem es keine lesbaren Buchstaben gibt. Solche Seiten führen wir gesondert auf, statt so zu tun, als wäre alles in Ordnung. Außerhalb der Messung liegen auch verschlüsselte Dateien, von einem anderen Objekt verdeckter Text und Text im unsichtbaren Modus, etwa eine aus einem Bild erkannte Ebene. Transparenter Text ist etwas anderes als unsichtbarer: Er ist auf der Seite zu sehen, deshalb messen wir ihn aus einer Probe des Seitenbildes und zeigen die tatsächlich sichtbare Farbe. Bei Transparenz kann die sichtbare Farbe eine Helligkeitsstufe von dem Wert auf Papier abweichen, weil die Vorschau die Farbüberlagerung rundet; eine Schwelle verschiebt dieser Unterschied nicht. Vorschau und Messung beziehen sich auf das in der Datei gespeicherte Erscheinungsbild: die farbige Feldhervorhebung und die roten Umrandungen von Pflichtfeldern, die ein Anzeigeprogramm erst beim Ausfüllen hinzufügt, gehören nicht zum Dokument und werden nicht gemessen. Die Kontrastprüfung hat eine praktische und eine rechtliche Seite: Dokumente öffentlicher Stellen fallen unter das nationale Gesetz zur digitalen Barrierefreiheit, das die europäische Richtlinie über den barrierefreien Zugang zu Websites umsetzt und auf WCAG Stufe AA verweist, und seit dem 28. Juni 2025 erfasst der Europäische Rechtsakt zur Barrierefreiheit auch Marktdienstleistungen: elektronischen Handel, Bankwesen, Verkehr und E-Books, also Rechnungen, Verträge, Geschäftsbedingungen und Formulare, die als PDF verschickt werden. Jenseits der Vorschriften geht es um schlichte Lesbarkeit: auf einem schwachen Bildschirm, in praller Sonne und im Graustufendruck verschwindet zu heller Text einfach.